27.03.2026, 20:45 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.04.2026, 17:07 von Samantha Hawthorne.)
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Name:
Samantha, Sam Hawthorne
Geburtstag & -ort | Alter:
Hightstown, New Jersey. 31.10.1978 demnach 39 Jahre
Alter laut Aussehen:
Sam sieht aus wie ein Teenager oder eine junge Frau Anfang 20. Das liegt an ihrem dämonischen Blut, das sie langsamer altern lässt.
Rasse:
Halbdämon
Familie:
Mutter: Chelsea Thompson. Eine Succubus und Nachtclubtänzerin, über die Samantha kaum etwas weiß. Sie verließ Samanthas Vater kurz nach der Geburt. Dieser ließ zeitlebens kein gutes Haar an ihr, obwohl er ihr wahres Wesen nie kannte. Getrieben von Neugier und der Suche nach ihrer Identität versucht Samantha bis heute, ihre Spur aufzunehmen.
Vater: Harlan Hawthorne. Vietnamveteran und Security-Mann – sowie Samanthas erstes Opfer. Als funktionaler Alkoholiker pflegte er ein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter. In ihr sah er stets das Ebenbild ihrer Mutter, was oft in Missgunst und alkoholbedingten Aggressionen endete. Lediglich auf dem Schießstand fanden sie eine gemeinsame Ebene. Samantha ließ ihn nur so lange am Leben, wie er ihr nützlich war.
Wohnort:
Manhattan: Ein spartanisches Ein-Zimmer-Apartment in einem heruntergekommenen Wohnkomplex. Mehr ist mit ihrem knappen Budget derzeit nicht finanzierbar.
Beruf:
Bedienung: Sie arbeitet in einem Diner, nur wenige Blocks von ihrer Wohnung entfernt. Es ist ein unauffälliger Job, bei dem niemand lästige Fragen stellt – perfekt, um unter dem Radar zu bleiben und gerade so über die Runden zu kommen.
Gesinnung:
Böse
Charakter:
Samantha wirkt nach außen ruhig, nachdenklich und oft abweisend. Sie beherrscht das Spiel der Manipulation: Flirts nutzt sie gezielt für mehr Trinkgeld oder um Menschen zu kontrollieren. Sie ist durchtrieben und begegnet der Gesellschaft mit tiefem Misstrauen. Ihr Humor ist schwarz und zynisch; sie ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Aussehen:
Langes, dunkelbraunes Haar mit blond gefärbten Spitzen und ein dezentes Nasenpiercing. Ihr Stil ist leger: Übergroße Pullis, bauchfreie Tops, Band-Shirts und zerrissene Jeans – außer sie trägt ihre Arbeitskluft im Diner. Ihre tiefbraunen, fast schwarz wirkenden Augen verleihen ihr eine intensive Ausstrahlung. Zwischen ihren Schulterblättern trägt sie ein Tattoo: ein Rabe mit blutigen Schwingen. Dieser symbolisiert eine verlorene Liebe, Schmerz und den Tod.
Spezielle Begabung:
Energieabsorption: Samantha kann die Lebensenergie ihrer Sexualpartner stehlen, um ihre eigene Kraft, Geschwindigkeit und Widerstandskraft weit über das menschliche Maß hinaus zu steigern.
Mentale Projektion: Durch Blickkontakt kann sie leichte Halluzinationen hervorrufen. Sie kann Menschen in ihren Bann ziehen, sodass diese sie unwiderstehlich finden oder ihr Gesicht sofort wieder vergessen. Alternativ kann sie Furcht säen, indem sie ihrem Gegenüber eine monströse Vision ihrer selbst mit pechschwarzen Augen zeigt.
Einschränkungen: Diese Fähigkeiten wirken immer nur auf eine Person gleichzeitig. Andere Dämonen, mächtige Vampire oder erfahrene Hexen sind oft immun oder können sich aktiv dagegen wehren.
Stärken:
Kreativität: Sie hat eine künstlerische Ader, liest und schreibt leidenschaftlich Gedichte (bevorzugt Edgar Allan Poe) und malt düstere Motive von Krähen und dem Tod.
Waffenkunde: Durch das Training mit ihrem Vater ist sie eine exzellente Schützin.
Manipulation: Sie versteht es die Schwächen anderer zu finden und sie für ihre Zwecke auszunutzen.
Tödliche Extraktion: Die effizienteste Methode der Energieaufnahme ist der Geschlechtsakt oder der direkte physische Kontakt im Moment des Todes eines Opfers.
Schwächen:
Energiehunger: Zwar muss sie nicht zwingend töten, um zu überleben, doch ohne regelmäßige Zufuhr von Lebensenergie wird sie fahl, schwach und erschöpft.
Dunkler Drang: Samantha ist eine Serienmörderin. Es fällt ihr zunehmend schwerer, den obsessiven Drang zu töten über längere Zeit zu unterdrücken.
Lebenslauf:
Samantha wuchs in Hightstown auf, einem tristen Kaff im Bundesstaat New Jersey. Ihre Mutter Chelsea war ein Sukkubus, den ihr Vater Harlan auf einer seiner nächtlichen Zechtouren kennengelernt hatte. Sie arbeitete als Stripperin und genoss es, ihren Gästen nicht nur das Geld, sondern auch die Lebensenergie zu rauben. Doch der Vietnamveteran Harlan war zäh – eine Widerstandsfähigkeit, die Chelsea so beeindruckte, dass sie sich auf eine feste Beziehung mit ihm einließ. Als Samantha zur Welt kam, packte Chelsea jedoch die Panik. Verantwortung entsprach nicht ihrer Natur. Mit einem hämischen Gedanken an ihren baldigen Ex-Partner, der keine Ahnung von dem dämonischen Blut hatte, das in seiner Tochter schlummerte, stahl sie sich davon. Sie hinterließ einen frustrierten Mann, der plötzlich alleine für ein Neugeborenes verantwortlich war. Harlan spielte kurz mit dem Gedanken, das Kind den Behörden zu überlassen, doch da er kaum über die Runden kam, entschied er sich des Kindergeldes wegen dagegen. So wuchs Samantha in einem lieblosen Haushalt am Stadtrand auf, in einem baufälligen Haus, das so vernachlässigt war wie sie selbst. Schon früh zeigte sich ihre düstere Natur: Puppen dienten ihr nur dazu, ihnen die Köpfe abzureißen. Im Kindergarten und später in der Grundschule mieden die anderen Kinder sie; sie nannten sie unheimlich. Harlan, mit der Erziehung vollkommen überfordert, flüchtete sich in den Alkohol. Wenn Sam ihr Zimmer nicht aufräumte, entlud sich sein Jähzorn in Schlägen.
An der Schule wurde sie zur Zielscheibe für Mobbing – zu arm, zu seltsam, zu still. Ihr einziger Gefährte war ein schwarzer Rabe, der regelmäßig auf ihrer Fensterbank landete, um sich von ihr füttern zu lassen. Die einzige Verbindung zu ihrem Vater entstand paradoxerweise durch Gewalt: Er nahm sie mit zum Schießen. Samantha erwies sich als Naturtalent. In diesen Momenten auf dem Schießstand fühlte es sich fast wie eine echte Vater-Tochter-Beziehung an. Doch die Idylle zerbrach endgültig, als Harlan seinen Job verlor und begann, seine Hände auf eine Weise an Sam zu legen, die weit über Schläge hinausging. In den Teenagerjahren verkroch sie sich oft in ihrem dunklen Zimmer, betäubte den Schmerz mit der Musik von Nirvana oder Alice in Chains und wünschte sich das Ende herbei. Nevermore. In dieser Zeit erwachte etwas in ihr. Während sie für die Mädchen nur die „schießwütige Irre“ war, wurde sie für die Jungs zu einem dunklen Geheimnis – jemand, mit dem man sich heimlich einließ, weil sie Dinge tat, die andere Mädchen nicht taten. Sam begann, an ihrer Lebenskraft zu naschen. Sie konnte ihre Gabe nicht benennen; Übernatürliches kannte sie nur aus Büchern. Sie wusste nur, dass sie sich nach diesen Begegnungen stärker und ausgeglichener fühlte. Als die Cheerleader-Queen Tiffany sie eines Tages wieder einmal demütigen wollte, brach Sams Fähigkeit, Halluzinationen zu erzeugen, zum ersten Mal bahnbrechend hervor. Sam fixierte das Mädchen und projizierte das Bild einer dämonischen Fratze in ihren Geist. Tiffany erlitt vor den Augen der Schule eine schwere Panikattacke. Plötzlich galt Samantha als „cool“. Sogar Steven, Tiffanys Schwarm, suchte ihre Nähe. Was sie nicht wusste: Er hatte sie schon lange beobachtet – in Gestalt des Raben auf ihrem Fensterbrett. Aus ihrer Verbindung wurde mehr, bis Tiffany begann, die gesamte Schule gegen sie aufzuhetzen. Sie verbreitete bösartige Gerüchte und zog Stevens Ruf mit in den Schmutz. Aus Angst um seine Zukunft – wohlhabende Eltern, glänzende Aussichten – trennte er sich schweren Herzens von ihr. Samantha passte nicht in seine Welt; sie machte ihm mit ihrer unberechenbaren Art Angst. Er ahnte nicht, dass er damit die letzte Sicherung in ihr durchbrennen ließ. Sam dürstete nach Rache. Sie hasste Zurückweisung.
April 1995. Genau ein Jahr nach Kurt Cobains Tod. Während ihr Vater in einem Alkoholrausch tief schlief, trennte ein Armeemesser seine Kehle durch. Samantha beobachtete fasziniert, wie er an seinem eigenen Blut gurgelte. Es geschah ihm recht. Nie wieder würden seine dreckigen Finger sie berühren. Doch ihr Rachedurst war noch nicht gestillt. Sie nahm die Schlüssel zum Waffenschrank, griff sich die Schrotflinte und verstaute sie mitsamt Munition in einer Sporttasche. Das Massaker an der Schule traf die Kleinstadt unvorbereitet. Samantha eröffnete das Feuer, sobald sie das Gebäude betrat. Manche flehten, andere rannten. Inmitten des Chaos sah sie, wie Steven flüchtete und sich dabei in einen Raben verwandelte. Sie hielt es für einen Streich ihres überreizten Geistes. Als sie das Gebäude blutverschmiert verließ, hatten zehn Schüler, ein Lehrer und der Hausmeister ihr Leben gelassen. Zuhause kauerte sie mit der Waffe auf dem Bett, während nebenan die Leiche ihres Vaters lag. Die Sirenen kamen näher. „Isn’t me, have a seat... Let me clip your dirty wings...“, sang sie leise vor sich hin. Als sie ans Fenster trat, glaubte sie, einen Raben vorbeifliegen zu sehen. Dann die Durchsage der Polizei. Das Geräusch beim Nachladen. Ein Polizist wurde schwer getroffen, ein anderer erwiderte das Feuer. Er war ein guter Schütze. Samanthas Welt färbte sich dunkelrot, als die Kugel ihren Kopf traf.
Es folgte ein dreitägiges Koma – ein endloser, verfickter Albtraum aus Rabenschwingen, den Berührungen ihres Vaters und den Schreien ihrer Opfer. Als sie erwachte, war sie in einer psychiatrischen Anstalt in New Jersey gefangen. „Weil ich es konnte“, antwortete sie einem Reporter kühl auf die Frage nach dem Warum. Ihr Anwalt rettete sie vor der Todesstrafe und erwirkte Unzurechnungsfähigkeit. Die Jahre als menschliches Versuchskaninchen vergingen zäh, bis sie den Pfleger Jeff kennenlernte. Sie setzte ihre Verführungskünste ein und nährte sich bei ihren Treffen im Keller von ihm. Eines Tages erwürgte sie ihn während des Liebesspiels, stahl seine Kleidung und verließ die Anstalt, indem sie dem Wachpersonal mittels ihrer Gaben Jeffs Gesicht vorgaukelte.
Wieder frei, tauchte sie unter. Als Anhalterin nutzte sie ihre Illusionen, um als „nettes Mädchen von nebenan“ unentdeckt zu bleiben. Sie suchte nach ihrer Mutter, doch Chelsea blieb verschwunden. Samantha schlug sich mit Barjobs in Dinern durch, bis sie 2015 in New York landete. In diesem Jahr traten die Vampire an die Öffentlichkeit. Als die Sonnenfinsternis kam, kochte ihr dämonisches Blut vor Erregung. Die bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Manhattan waren genau das, worauf sie gewartet hatte. Heute lebt sie in Manhattan. Sie hat gelernt, die Menschen zu bezirzen, um an Wohnungen, Geld und illegale Waffen zu kommen. Samantha ist nicht mehr allein. Sie weiß nun, dass es eine Welt voller Monster gibt – und sie ist bereit, ihren rechtmäßigen Platz darin einzunehmen.
Samantha, Sam Hawthorne
Geburtstag & -ort | Alter:
Hightstown, New Jersey. 31.10.1978 demnach 39 Jahre
Alter laut Aussehen:
Sam sieht aus wie ein Teenager oder eine junge Frau Anfang 20. Das liegt an ihrem dämonischen Blut, das sie langsamer altern lässt.
Rasse:
Halbdämon
Familie:
Mutter: Chelsea Thompson. Eine Succubus und Nachtclubtänzerin, über die Samantha kaum etwas weiß. Sie verließ Samanthas Vater kurz nach der Geburt. Dieser ließ zeitlebens kein gutes Haar an ihr, obwohl er ihr wahres Wesen nie kannte. Getrieben von Neugier und der Suche nach ihrer Identität versucht Samantha bis heute, ihre Spur aufzunehmen.
Vater: Harlan Hawthorne. Vietnamveteran und Security-Mann – sowie Samanthas erstes Opfer. Als funktionaler Alkoholiker pflegte er ein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter. In ihr sah er stets das Ebenbild ihrer Mutter, was oft in Missgunst und alkoholbedingten Aggressionen endete. Lediglich auf dem Schießstand fanden sie eine gemeinsame Ebene. Samantha ließ ihn nur so lange am Leben, wie er ihr nützlich war.
Wohnort:
Manhattan: Ein spartanisches Ein-Zimmer-Apartment in einem heruntergekommenen Wohnkomplex. Mehr ist mit ihrem knappen Budget derzeit nicht finanzierbar.
Beruf:
Bedienung: Sie arbeitet in einem Diner, nur wenige Blocks von ihrer Wohnung entfernt. Es ist ein unauffälliger Job, bei dem niemand lästige Fragen stellt – perfekt, um unter dem Radar zu bleiben und gerade so über die Runden zu kommen.
Gesinnung:
Böse
Charakter:
Samantha wirkt nach außen ruhig, nachdenklich und oft abweisend. Sie beherrscht das Spiel der Manipulation: Flirts nutzt sie gezielt für mehr Trinkgeld oder um Menschen zu kontrollieren. Sie ist durchtrieben und begegnet der Gesellschaft mit tiefem Misstrauen. Ihr Humor ist schwarz und zynisch; sie ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Aussehen:
Langes, dunkelbraunes Haar mit blond gefärbten Spitzen und ein dezentes Nasenpiercing. Ihr Stil ist leger: Übergroße Pullis, bauchfreie Tops, Band-Shirts und zerrissene Jeans – außer sie trägt ihre Arbeitskluft im Diner. Ihre tiefbraunen, fast schwarz wirkenden Augen verleihen ihr eine intensive Ausstrahlung. Zwischen ihren Schulterblättern trägt sie ein Tattoo: ein Rabe mit blutigen Schwingen. Dieser symbolisiert eine verlorene Liebe, Schmerz und den Tod.
Spezielle Begabung:
Energieabsorption: Samantha kann die Lebensenergie ihrer Sexualpartner stehlen, um ihre eigene Kraft, Geschwindigkeit und Widerstandskraft weit über das menschliche Maß hinaus zu steigern.
Mentale Projektion: Durch Blickkontakt kann sie leichte Halluzinationen hervorrufen. Sie kann Menschen in ihren Bann ziehen, sodass diese sie unwiderstehlich finden oder ihr Gesicht sofort wieder vergessen. Alternativ kann sie Furcht säen, indem sie ihrem Gegenüber eine monströse Vision ihrer selbst mit pechschwarzen Augen zeigt.
Einschränkungen: Diese Fähigkeiten wirken immer nur auf eine Person gleichzeitig. Andere Dämonen, mächtige Vampire oder erfahrene Hexen sind oft immun oder können sich aktiv dagegen wehren.
Stärken:
Kreativität: Sie hat eine künstlerische Ader, liest und schreibt leidenschaftlich Gedichte (bevorzugt Edgar Allan Poe) und malt düstere Motive von Krähen und dem Tod.
Waffenkunde: Durch das Training mit ihrem Vater ist sie eine exzellente Schützin.
Manipulation: Sie versteht es die Schwächen anderer zu finden und sie für ihre Zwecke auszunutzen.
Tödliche Extraktion: Die effizienteste Methode der Energieaufnahme ist der Geschlechtsakt oder der direkte physische Kontakt im Moment des Todes eines Opfers.
Schwächen:
Energiehunger: Zwar muss sie nicht zwingend töten, um zu überleben, doch ohne regelmäßige Zufuhr von Lebensenergie wird sie fahl, schwach und erschöpft.
Dunkler Drang: Samantha ist eine Serienmörderin. Es fällt ihr zunehmend schwerer, den obsessiven Drang zu töten über längere Zeit zu unterdrücken.
Lebenslauf:
Samantha wuchs in Hightstown auf, einem tristen Kaff im Bundesstaat New Jersey. Ihre Mutter Chelsea war ein Sukkubus, den ihr Vater Harlan auf einer seiner nächtlichen Zechtouren kennengelernt hatte. Sie arbeitete als Stripperin und genoss es, ihren Gästen nicht nur das Geld, sondern auch die Lebensenergie zu rauben. Doch der Vietnamveteran Harlan war zäh – eine Widerstandsfähigkeit, die Chelsea so beeindruckte, dass sie sich auf eine feste Beziehung mit ihm einließ. Als Samantha zur Welt kam, packte Chelsea jedoch die Panik. Verantwortung entsprach nicht ihrer Natur. Mit einem hämischen Gedanken an ihren baldigen Ex-Partner, der keine Ahnung von dem dämonischen Blut hatte, das in seiner Tochter schlummerte, stahl sie sich davon. Sie hinterließ einen frustrierten Mann, der plötzlich alleine für ein Neugeborenes verantwortlich war. Harlan spielte kurz mit dem Gedanken, das Kind den Behörden zu überlassen, doch da er kaum über die Runden kam, entschied er sich des Kindergeldes wegen dagegen. So wuchs Samantha in einem lieblosen Haushalt am Stadtrand auf, in einem baufälligen Haus, das so vernachlässigt war wie sie selbst. Schon früh zeigte sich ihre düstere Natur: Puppen dienten ihr nur dazu, ihnen die Köpfe abzureißen. Im Kindergarten und später in der Grundschule mieden die anderen Kinder sie; sie nannten sie unheimlich. Harlan, mit der Erziehung vollkommen überfordert, flüchtete sich in den Alkohol. Wenn Sam ihr Zimmer nicht aufräumte, entlud sich sein Jähzorn in Schlägen.
An der Schule wurde sie zur Zielscheibe für Mobbing – zu arm, zu seltsam, zu still. Ihr einziger Gefährte war ein schwarzer Rabe, der regelmäßig auf ihrer Fensterbank landete, um sich von ihr füttern zu lassen. Die einzige Verbindung zu ihrem Vater entstand paradoxerweise durch Gewalt: Er nahm sie mit zum Schießen. Samantha erwies sich als Naturtalent. In diesen Momenten auf dem Schießstand fühlte es sich fast wie eine echte Vater-Tochter-Beziehung an. Doch die Idylle zerbrach endgültig, als Harlan seinen Job verlor und begann, seine Hände auf eine Weise an Sam zu legen, die weit über Schläge hinausging. In den Teenagerjahren verkroch sie sich oft in ihrem dunklen Zimmer, betäubte den Schmerz mit der Musik von Nirvana oder Alice in Chains und wünschte sich das Ende herbei. Nevermore. In dieser Zeit erwachte etwas in ihr. Während sie für die Mädchen nur die „schießwütige Irre“ war, wurde sie für die Jungs zu einem dunklen Geheimnis – jemand, mit dem man sich heimlich einließ, weil sie Dinge tat, die andere Mädchen nicht taten. Sam begann, an ihrer Lebenskraft zu naschen. Sie konnte ihre Gabe nicht benennen; Übernatürliches kannte sie nur aus Büchern. Sie wusste nur, dass sie sich nach diesen Begegnungen stärker und ausgeglichener fühlte. Als die Cheerleader-Queen Tiffany sie eines Tages wieder einmal demütigen wollte, brach Sams Fähigkeit, Halluzinationen zu erzeugen, zum ersten Mal bahnbrechend hervor. Sam fixierte das Mädchen und projizierte das Bild einer dämonischen Fratze in ihren Geist. Tiffany erlitt vor den Augen der Schule eine schwere Panikattacke. Plötzlich galt Samantha als „cool“. Sogar Steven, Tiffanys Schwarm, suchte ihre Nähe. Was sie nicht wusste: Er hatte sie schon lange beobachtet – in Gestalt des Raben auf ihrem Fensterbrett. Aus ihrer Verbindung wurde mehr, bis Tiffany begann, die gesamte Schule gegen sie aufzuhetzen. Sie verbreitete bösartige Gerüchte und zog Stevens Ruf mit in den Schmutz. Aus Angst um seine Zukunft – wohlhabende Eltern, glänzende Aussichten – trennte er sich schweren Herzens von ihr. Samantha passte nicht in seine Welt; sie machte ihm mit ihrer unberechenbaren Art Angst. Er ahnte nicht, dass er damit die letzte Sicherung in ihr durchbrennen ließ. Sam dürstete nach Rache. Sie hasste Zurückweisung.
April 1995. Genau ein Jahr nach Kurt Cobains Tod. Während ihr Vater in einem Alkoholrausch tief schlief, trennte ein Armeemesser seine Kehle durch. Samantha beobachtete fasziniert, wie er an seinem eigenen Blut gurgelte. Es geschah ihm recht. Nie wieder würden seine dreckigen Finger sie berühren. Doch ihr Rachedurst war noch nicht gestillt. Sie nahm die Schlüssel zum Waffenschrank, griff sich die Schrotflinte und verstaute sie mitsamt Munition in einer Sporttasche. Das Massaker an der Schule traf die Kleinstadt unvorbereitet. Samantha eröffnete das Feuer, sobald sie das Gebäude betrat. Manche flehten, andere rannten. Inmitten des Chaos sah sie, wie Steven flüchtete und sich dabei in einen Raben verwandelte. Sie hielt es für einen Streich ihres überreizten Geistes. Als sie das Gebäude blutverschmiert verließ, hatten zehn Schüler, ein Lehrer und der Hausmeister ihr Leben gelassen. Zuhause kauerte sie mit der Waffe auf dem Bett, während nebenan die Leiche ihres Vaters lag. Die Sirenen kamen näher. „Isn’t me, have a seat... Let me clip your dirty wings...“, sang sie leise vor sich hin. Als sie ans Fenster trat, glaubte sie, einen Raben vorbeifliegen zu sehen. Dann die Durchsage der Polizei. Das Geräusch beim Nachladen. Ein Polizist wurde schwer getroffen, ein anderer erwiderte das Feuer. Er war ein guter Schütze. Samanthas Welt färbte sich dunkelrot, als die Kugel ihren Kopf traf.
Es folgte ein dreitägiges Koma – ein endloser, verfickter Albtraum aus Rabenschwingen, den Berührungen ihres Vaters und den Schreien ihrer Opfer. Als sie erwachte, war sie in einer psychiatrischen Anstalt in New Jersey gefangen. „Weil ich es konnte“, antwortete sie einem Reporter kühl auf die Frage nach dem Warum. Ihr Anwalt rettete sie vor der Todesstrafe und erwirkte Unzurechnungsfähigkeit. Die Jahre als menschliches Versuchskaninchen vergingen zäh, bis sie den Pfleger Jeff kennenlernte. Sie setzte ihre Verführungskünste ein und nährte sich bei ihren Treffen im Keller von ihm. Eines Tages erwürgte sie ihn während des Liebesspiels, stahl seine Kleidung und verließ die Anstalt, indem sie dem Wachpersonal mittels ihrer Gaben Jeffs Gesicht vorgaukelte.
Wieder frei, tauchte sie unter. Als Anhalterin nutzte sie ihre Illusionen, um als „nettes Mädchen von nebenan“ unentdeckt zu bleiben. Sie suchte nach ihrer Mutter, doch Chelsea blieb verschwunden. Samantha schlug sich mit Barjobs in Dinern durch, bis sie 2015 in New York landete. In diesem Jahr traten die Vampire an die Öffentlichkeit. Als die Sonnenfinsternis kam, kochte ihr dämonisches Blut vor Erregung. Die bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Manhattan waren genau das, worauf sie gewartet hatte. Heute lebt sie in Manhattan. Sie hat gelernt, die Menschen zu bezirzen, um an Wohnungen, Geld und illegale Waffen zu kommen. Samantha ist nicht mehr allein. Sie weiß nun, dass es eine Welt voller Monster gibt – und sie ist bereit, ihren rechtmäßigen Platz darin einzunehmen.
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